wallpaper de luxe!

© 2018 DE GOURNAY

Wäre ich ein Teenie, würde ich jetzt kreischen. Ich weiß nicht, warum es soooo lange dauerte, bis ich de Gournay entdeckte, denn es passt zu 100%ig zu allem, was ich mag. Ewig suchte ich für’s Schalfzimmer die Tapete mit den Zweigen, die von der Decke nach unten fallen und nicht andersherum. Hier habe ich jetzt alles, aber auch alles, gefunden. Um euch einen kleinen Eindruck zu verschaffen, ein paar meiner Lieblingsmotive. Trotzdem: Schaut euch unbedingt selbst auf der Seite um!

Foto: Mariam Medvedeva © 2018 DE GOURNAY

Es geht aber auch schlichter:

© 2018 DE GOURNAY

© 2018 DE GOURNAY

Schlafen im Klostergang

Stellt euch vor, ihr stellt euer Bett in einen Klostergang. Durch die Fenstergitter fällt immer Licht, draußen ist immer Sommer. Wer auf diesen – leicht morbiden Charme – steht, sollte sich unbedingt einmal die Tapeten von Creativespace aus Italien anschauen. Diese hier stammt von der Designerin Giorgia Barbero aus der Kollektion von 2016.

www.creativespace.it

 

Dschungelabenteuer auf Tapete! Endlich!

Foto: komar.de

Oh, ich freue mich schon. Heute kam die XXL Vlies-Tapete (368×248 cm) „into the wild“ von Komar bei mir an. Sie wird in Zukunft die Schlafzimmer-Wand gegenüber des Doppelbettes zieren.

Wenn ich das hier allerdings sehe, bin ich kurz davor, sie doch für das Wohnzimmer Makeover aufzusparen. Na, mal sehen, ich stelle euch das Ergebnis auf alle Fälle vor!

Scherenschnittkunst

Ja, das sind Scherenschnitte. Von Annette Schröter. Sie hängen in Galerien in Berlin und Leipzig. Und ich könnte mir vorstellen, kleiner und nicht ganz so kunstvoll könnten sie demnächst die eine oder andere Wand schmücken.

Am 6.02.2011 gibt es zur Finissage in der Neuen Hamburger Kunstgalerie einen Workshop Scherenschnitte. Das wäre ja schon mal ein Anfang.

Goethe an die Wand!

Wandkleider sollen ja zunächst einfach nur schön sein und unsere Lebensräume behaglicher machen. Doch sie können auch klug machen, dass beweist uns der Engländer Ian Warner zusammen mit seinen Kollegen vom Berliner Büro Blotto Design. Die Agentur hat bereits 4 Mammuttexte auf’s Poster für die Wand gebannt. Was zunächst als graues Einerlei anmutet, entpuppt sich selbst für Brillenträger beim näheren Betrachten als Ulysses, Das Kapital, Macbeth oder Goethes Faust. Was uns interessieren würde: wer trifft die Auswahl und wie aufwändig ist es, so etwas auf 70×100 cm zu bringen?

Tapetenshow: Heimtextil 2011.

Ganz schön viel Wallpaper, Wandtattoos, Stoff, Deko, Handtücher und Fensterrollos. So etwas bekommt man nämlich in 8 Hallen des Frankfurter Messegeländes auf der größten Branchenmesse HEIMTEXTIL zu sehen. Heute geht sie zu Ende. Das Tapetenkaufhaus war da und hat sich ein bisschen umgeschaut:

Ihr müsst wissen, hier treffen sich die Händler und halten nach neuen Trends und Produkten Ausschau. Und nicht nur das, sie kaufen sie auch gleich ein! Das, was bei euch im nächsten Jahr an der Wand hängt, wird hier dingfest gemacht. Die Messesprache ist Englisch, aber man hört auch viel Chinesisch, Polnisch, Russisch, Bengali und Hindi.

 

Mich haben jetzt nicht viele Präsentationen erstaunt. Bei den alteingesessenen Herstellern (Rasch, Erfurt, Marburg, A.S.Creation …) gab es einige Highlights, aber auch viel für den Massengeschmack. Am interessantesten fand ich solche Entwürfe wie die von curiousboy.net (Foto Mitte). Mal abgesehen davon, dass die psychedelic art nicht jedermanns Sache ist, greifen sie das Thema Wand auch in Möbeln bzw. Accessoires wieder auf. Einen ähnlichen Trend findet man auch bei P.I.P. Studio, die mit Eijffinger eine Tapete produzieren, deren Motive man auch auf Porzellan wiederfindet und die damit sehr erfolgreich sind.

Eine Halle höher sah das schon anders aus. Hier stellten die Designer ihre Entwürfe aus, und unter uns: hier gefiel mir jede zweite Präsentation. Hier geht es darum, dass aus einem Musterentwurf eventuell ein neuer Stoff oder eine neue Tapete wird. Man hat hier wirklich  abgefahrene Sachen zu sehen bekommen: ein Entwurf war beispielsweise aus Plastikstreifen gewebtes flaches Gewebe, das bestickt und mit einem Lurexmuster bedruckt war. Leider durfte ich es nicht fotografieren, weil Verstöße gegen den Kopierschutz in dieser Branche ein heißes Thema sind.

Eine junge Künstlerin aus Berlin von den musterwerken.de verriet mir, was so etwas kostet. Für 700 Euro gibt es bei ihr für einen ihrer Entwürfe die Lizenz +Datei und man kann damit machen, was man will: Stoff, Geschenkpapier, Servietten, Tapete, Wandtattoos.

 

 

 

 

 

 

In der Stoffabteilung konnte ich zum Glück einige Bilder machen. Zum Beispiel von diesem Stoffteller hier. Es könnte sein, dass ihr es demnächst auf Bonbonwasser in anderer Form und Gestalt wiederfindet.

Tapete – revolutionär magnetisierend

Foto: Movepaper.fr

In den letzten Jahren erlebt die Tapete eine Renaissance mit neuen Motiven für jeden Geschmack und Einrichtungsstil. Und nicht nur das, es wird auch immer einfacher, die Tapete an die Wand zu bringen. Ein Beispiel für Wandgestaltung ohne Aufwand ist die Magnettapete. Sie ist selbstklebend,
 magnetisch und
 wieder verwendbar. Und: sie passt einfach überall hin.

Der Marktführer in Frankreich ist Movepaper. Mit einer neuen Kollektion für Türen gibt´s von der Industrie- oder exotischen Landschaft bis zum falschen Weinkeller einfach alles. Mein persönliches Highlight: Die Tür als „Trompe l´oeil“ – täuschend echt! Hier in der Holzlattenvariante.

Und wenn man kein Lust mehr hat auf Morgenland, macht man einen Ausflug nach Paris zum Eiffelturm oder in die Natur, rauf auf’s Baumhaus, einfach durch die Tür …

Aktuell zur Weihnachtszeit passt natürlich die Weihnachtsbaum-Magnettapete. Und zwar alle Jahre wieder!

Das Tapetenbild

In Hamburg gibt es den Tapeten-Showroom vom Tapeteninstitut, der heißt Tapetenwechsel und liegt am Ballindamm. Die Verantwortlichen dort organisieren hin und wieder kleine Workshops (am Abend von 18 bis 21 Uhr), auf denen Themen wie „Kreatives mit Tapeten“ oder „Farbkonzepte für die eigene Wohnung“ beackert werden. (Die genauen Termine erfahrt ihr auf der Webseite.)

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